Ich hab'n Problem.

Unsere Tochter (13) hat einen Jungen in der Klasse, der von Anbeginn herum pöbelt und sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen tyrannisiert. SchülerInnen beschweren sich andauernd.

Vor Kurzem hat er einen dunkelhäutigen Mitschüler verprügelt und rassistisch beleidigt, dass dieser zum Arzt musste. Seine Mutter hat den Betreffenden bei der Polizei angezeigt, war bei Lehrern und beim Direktor. Nichts ist passiert...

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Ein anderer Mitschüler hatte den Verletzten bei diesem Vorfall unterstützt und den Angreifer weggeschubst. Die Folge: Der Helfer wurde von der Schule dafür bestraft und abgemahnt, der Angreifer kam unbehelligt davon.

Alle ducken, weil dieser Junge einen so genannte "prominenten" Vater hat (meine Vermutung). Ich/wir sind nicht direkt beteiligt, aber mir geht so dermaßen die Hutschnur hoch, ich kann es nicht in Worte fassen...

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Wie verhält man sich in so einem Fall als "Unbeteiligter"?
Ich bin etwas ratlos...

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@phranck den sachverhalt schriftlich und sachlich der bildungsdirektion deines bundeslandes schildern. vielleicht auch erst mal anonym. dabei darauf hinweisen, dass aus deiner sicht die schulleitung hier falsch agiert, aus den genannten gründen.
Es ist schwer einzuschätzen welche Auswirkung das auf die eigenen Kids in der Schule haben kann, wenn man seinen Namen drunter setzt.

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